Royal FloraHolland baut Mülltrennung weiter aus: Abfall ist ein wertvoller Rohstoff
18. März 2025

Während der Woche der Kreislaufwirtschaft (17.-22. März) hebt Royal FloraHolland seine nachhaltigen Bemühungen des vergangenen Jahres hervor, wobei der Schwerpunkt auf der zirkulären Abfallwirtschaft liegt. Der Marktplatz für Blumenzucht hat in Zusammenarbeit mit Facilicom und anderen Abfallpartnern im Jahr 2024 gute Fortschritte erzielt, indem er die Abfalltrennung weiter ausgebaut und so immer mehr Abfallströme in wertvolle Rohstoffe umgewandelt hat. Dies fügt sich nahtlos in das Nachhaltigkeitsziel von Royal FloraHolland ein: Gemeinsam grüner wachsen.
Durch die Verbesserung der Abfalltrennung an der Quelle reduziert Royal FloraHolland seinen Restmüllstrom und den ökologischen Fußabdruck der Organisation. Mit einem schrittweisen Ansatz startete Royal FloraHolland 2024 erfolgreich mit den Hauptbüros und Restaurants. In diesem Jahr folgen unter anderem die Logistikbüros und Kantinen sowie die zentralen Umweltinseln.
Einige Ergebnisse aus dem Jahr 2024:
- Die Gesamtabfallproduktion ist im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 um 5 % gesunken, was zu einer Bruttoreduzierung der CO₂-Emissionen um etwa 615.000 kg geführt hat.
- Im vergangenen Jahr wurden 53 % des Gesamtabfalls recycelt und 21 % kompostiert.
- Eine Stichprobenkontrolle im Jahr 2024 zeigt, dass der Restmüll in den Hauptniederlassungen in Aalsmeer und Naaldwijk bereits um durchschnittlich 50 % reduziert werden konnte.
Royal FloraHolland hat neue und sozial verantwortliche Methoden für die Abfallsammlung und das Recycling eingeführt. So werden beispielsweise Paletten an lokale Sommerferienorganisationen gespendet und Pfandgelder aus Dosen und Flaschen an die Tafel gespendet. Auf diese Weise erhält (Rest-)Abfall einen zweiten, sozial verantwortlichen Zweck.
Vom Abfall zum zirkulären Rohstoff
Royal FloraHolland konzentriert sich darauf, seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem Abfälle auf hochwertige Weise verarbeitet und optimal wiederverwendet werden. Dies wird unter anderem durch eine effiziente Abfalltrennung und innovative Recyclinginitiativen erreicht. Seit September 2022 arbeitet Royal FloraHolland mit Facilicom und seinen Partnern Kras Recycling und Milieuservice Nederland (MSN) zusammen, um Abfallströme so nachhaltig wie möglich zu verarbeiten.
„Als Genossenschaft sind wir verpflichtet, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren, um die Richtlinien des Pariser Klimaabkommens einzuhalten. Zu diesem Zweck arbeiten wir unter anderem an der zirkulären Nutzung von Rohstoffen, wobei wir unsere Abfälle nicht als Endpunkt, sondern als Chance zur Wiederverwendung wertvoller Materialien betrachten,“ sagt Maarten Bánki, Manager für nachhaltige Entwicklung und Qualität bei Royal FloraHolland. „Mit einem einheitlichen und optimierten Ansatz fördern wir nicht nur die Wiederverwendung, sondern reduzieren auch unsere Auswirkungen auf die Umwelt und leisten einen Beitrag auf sozialer Ebene.“
Blick in die Zukunft
Im Jahr 2025 wird Royal FloraHolland die nächsten Schritte in seiner Nachhaltigkeitsstrategie unternehmen. Die Logistikbüros und Kantinen in Aalsmeer, Naaldwijk und Rijnsburg werden weiter renoviert, um die Abfalltrennung an der Quelle zu verbessern. Darüber hinaus werden die zentralen Umweltinseln in der Logistikumgebung optimiert. „In diesem Jahr werden Pilotprojekte gestartet, um herauszufinden, wie die beste Gestaltung aussehen muss, um auch dort bessere Ergebnisse bei der Abfalltrennung zu erzielen. Als Genossenschaft wollen wir zeigen, dass eine zirkuläre Abfallwirtschaft nicht nur notwendig, sondern auch machbar ist“, sagt Auke Boerma, Projektmanager für nachhaltige Entwicklung und Qualität bei Royal FloraHolland.
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